Ein Siegel zeigt Prüfmethoden, Grenzwerte und meist die Gesamtemission nach definierter Zeit. Es sagt jedoch wenig über Verarbeitungskomfort, Geruchswahrnehmung oder die Eignung für deinen konkreten Untergrund. Nutze Labels als Startpunkt, nicht als Endpunkt. Vergleiche mehrere Produkte, lies Prüfberichte, beachte Raumgröße, Lüftungskonzept und Trocknungszeiten. Dokumentiere deine Auswahlkriterien, damit zukünftige Entscheidungen schneller, sicherer und nachvollziehbarer fallen.
Technische Merkblätter erklären Schichtdicken, Trocknung, Verdünnung, Untergrundvorbereitung und Luftwechselanforderungen. Sicherheitsdatenblätter benennen Gefahrenhinweise, Lösemittelanteile und Schutzmaßnahmen. Achte auf VOC-Werte in g/l, auf Konservierungsstoffe, Isothiazolinone und potenzielle Sensibilisierer. Mit dieser Basis planst du persönliche Schutzausrüstung, Lüftung und Arbeitsabfolge realistisch. So vermeidest du Überraschungen und erzielst dauerhaft hochwertige, gesundheitlich verträgliche Oberflächen.